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Wir engagieren uns persönlich für Ihre Immobilien

Jeden Tag engagieren sich unsere Mitarbeiter für Ihre Immobilie. Sie kennen Mieter und Vertragspartner persönlich, wissen um die individuellen Bedürfnisse und erfüllen diese täglich. Wir sind stolz, einen entscheidenden Beitrag zur Wertsteigerung und Renditeoptimierung zu leisten.

Wir managen technische Komplexität

Unsere Property Manager steuern komplexe technische Projekte, kennen die Anforderungen der Haustechnik von morgen und setzen neueste sicherheitsrelevante Maßnahmen um. Gemeinsam mit unserem zuverlässigen Dienstleister-Netzwerk werden die vielfältigen Aufgaben zügig und kostenbewusst umgesetzt.

Wir nehmen Herausforderungen der Zukunft an

Unsere Mitarbeiter arbeiten in interdisziplinären Teams. Sie bringen die Expertise aus den Bereichen Gebäudemanagement, Architektur, Immobilienverwaltung, Recht und IT ein. Gemeinsam bieten wir eine umfassende Kompetenz, um neben den steigenden Objektanforderungen, die Herausforderungen des Marktes, der Branche und der Digitalisierung konsequent umzusetzen.
Mit Platz 1 in der Kundenbewertung des Bell Management Reports 2020 haben wir uns als Qualitätsanbieter für gewerbliches Property Management etabliert.

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IC und HPM wachsen zusammen


IC Immobilien lässt sich mit der vollständigen Übernahme von HIH Property Management Zeit. Das soll unter anderem den Mitarbeitern die Umstellung erleichtern. Auch sonst setzen die Geschäftsführer Markus Reinert und André Vollbach auf langsames Wachstum.

Von Florian Hartmüller

Immobilien Zeitung 15/2022 vom 14.4.2022

„Hier haben sich nach langer Zeit zwei Wunschpartner gefunden“, erklärt Markus Reinert. Er ist seit 2015 CEO der IC Immobilien Holding und seit wenigen Monaten außerdem neben André Vollbach Geschäftsführer von HIH Property Management. Im vergangenen Jahr hatte IC von HIH Real Estate 51% der Anteile von HPM übernommen. Die restlichen 49% sollen voraussichtlich 2023 folgen. Bis dahin agiert HPM als Joint Venture.

„Wir waren oft Wettbewerber, die strategische Ausrichtung war in den vergangenen Jahren deckungsgleich“, erklärt Reinert. Durch das Bündeln von Ressourcen und Finanzkraft sei es nun unter anderem einfacher, Investitionsanforderungen zu stemmen. Der Zusammenschluss sei aber „nicht nur ein guter Schritt für uns, sondern auch für den Markt.“ Zusammen verfügen IC und HPM über rund 500 Mitarbeiter, die Assets under Management zwischen 23 Mrd. und 24 Mrd. Euro verwalten. Dabei geht es um mehr als 800 Objekte mit insgesamt rund 9 Mio. qm Mietfläche. Dazu steuern beide Unternehmen jeweils etwa die Hälfte bei. Das Joint Venture gehört damit laut Reinert zu den drei größten Property-Management-Anbietern in Deutschland. „Höchste Priorität“ habe jedoch die Qualität, nicht die Größe. „Wir denken bodenständig.“ Ziel sei es, stetig und langfristig zu wachsen und punktuell neue Kunden dazuzunehmen.

Der größte Kunde von HPM ist mit rund 60% der Aufträge HIH Real Estate, wie Vollbach erklärt. Auch nach der vollständigen Übernahme durch IC sollen die entsprechenden Aufträge weitergeführt werden. Die restlichen 40% entfallen unter anderem auf Generali und Real I.S.

IC versteht sich laut Reinert als „Full Service Provider“ mit dem Kerngeschäft Property-Management. In diesem Geschäftsfeld war das Unternehmen bisher als reiner Drittmanager aktiv, zu jeweils etwa 50% für deutsche und für internationale Kunden. Zu den Auftraggebern gehören etwa Amundi Asset Management, für das IC in Deutschland 20 Objekte betreut, sowie Meag und Wealthcap. Die komplette Leistungspalette von IC, zu der etwa auch Asset-Management, Vermietungsmanagement und Projektsteuerung gehören, soll künftig auch den Auftraggebern von HPM angeboten werden.

Das Jahr 2022 wollen die beiden Unternehmen Reinert zufolge nutzen, um sich mit allen mit der Übernahme zusammenhängenden Themen gemeinsam auseinanderzusetzen. Zur Gesamtzahl der Mitarbeiter steuern beide „relativ paritätisch“ jeweils etwa 250 bei. Zwar befassen sich bei IC nur rund 130 Beschäftigte mit dem Property-Management im engeren Sinne. Manche Strukturen bestehen aber für einige Monate parallel.

„Wir wollen die Motivation der Teams erhalten und keine Unruhe in den Unternehmen stiften“, erklärt Reinert. Die ersten Monate hätten gezeigt, „dass wir mehr als die richtige Entscheidung getroffen haben“. So habe es in dieser Zeit kaum Fluktuation gegeben. Gerade angesichts des herrschenden Fachkräftemangels soll auch niemand entlassen werden. „Wir haben nicht die Absicht, einen einzigen Mitarbeiter zu verlieren.“ Im ersten Quartal 2022 hat IC dagegen zehn Leute eingestellt, bei HPM waren es sogar 15, wie Vollmer ergänzt. Weitere Mitarbeiter werden gesucht.

Das Joint Venture verfügt über acht Standorte in den deutschen A-Städten sowie in Chemnitz. In der früheren Karl-Marx-Stadt war vor dem Zusammenschluss nur IC Immobilien, das von dort einen großen Teil des ostdeutschen Marktes betreute, mit 25 Mitarbeitern ansässig. HPM steuerte dafür eine Niederlassung in Köln bei. Voraussichtlich 2023 sollen die anderen, momentan noch doppelt vorhandenen Standorte zusammengelegt werden. Bis dahin soll analysiert werden, wie sich alles am besten neu organisieren lässt. Ein wichtiger Bereich, in dem sich Reinert durch die Übernahme weitere Fortschritte erhofft, ist das Thema ESG. „In rund 50 Objekten von HIH Real Estate läuft gerade ein Pilotprojekt“, erklärt Vollbach. Dort wurden Smart-Meter-fähige Gas- und Stromzähler eingebaut, die nicht nur den Verbrauch erfassen, sondern die Daten auch digital weiterleiten. Die entsprechende Technik soll perspektivisch auch in anderen von dem Joint Venture betreuten Objekten zum Einsatz kommen.

Auch abseits der Übernahme gab es bei IC in den vergangenen Monaten Neuerungen. So besteht etwa seit März 2021 eine strategische Zusammenarbeit mit Cushman & Wakefield (C&W). Damit möchte Reinert auf die „hohe Nachfrage“ nach Property- und Asset-Management durch internationale Investoren eingehen. Diese wünschten sich oft einen Anbieter für ein Portfolio, das Objekte in mehreren Ländern umfasst.

Idee hinter der Partnerschaft ist, dass Cushman & Wakefield im Rahmen des Tenderverfahrens angesprochen wird und IC dann das Management des deutschen Anteils übernimmt. „Die Nagelprobe haben wir bestanden“, sagt Reinert. So gebe es bereits zwei Aufträge von „bekannten internationalen Gesellschaften“. Bei einem davon geht es um 50 Objekte einer Versicherungsgesellschaft. Davon befinden sich 40 in Spanien und den Niederlanden sowie zehn in Deutschland. Cushman & Wakefield kümmern sich dabei um die Objekte im Ausland, IC um die in der Bundesrepublik. Bei dem zweiten Auftrag entfallen zwei Objekte auf Deutschland.

Bisher verwaltet IC ausschließlich Objekte im Inland, Reinert überlegt jedoch „den Schritt über die Grenze zu wagen“. Falls es dazu kommt, werden es Objekte im DACHRaum sein und dabei voraussichtlich zunächst eher in der Schweiz als in Österreich. Mit einer Übernahme entsprechender Aufträge durch IC ist laut dem CEO aber frühestens 2023 zu rechnen. Auch in Bezug auf ein anderes Thema blickt Reinert über die Grenzen. So erwartet er durch die Folgen des Ukraine-Kriegs bei den Neuvermietungen einen Rückgang des Geschäfts. „Wir werden uns auf eher schwierige Jahre einstellen müssen.“ In Krisen seien jedoch auch die Anforderungen von Investorenseite an das Property- und das Asset-Management höher. Dann gehe es darum, stärker einzugreifen und zu versuchen, Werte zu erhalten und gegebenenfalls zu steigern. Auf diesem Feld rechnet Reinert daher mit einem „eher positiv treibenden Effekt“.



ESG: Wenn die Standards bei der Zertifizierung fehlen, müssen sie im Property Management her


ESG: Wenn die Standards bei der Zertifizierung fehlen, müssen sie im Property Management her

Mehr als 13 Jahre nach der Ausstellung der ersten „Green Building“-Zertifizierung in Deutschland scheint die Branche von einem einheitlichen Nachhaltigkeitsstandard weiter entfernt als je zuvor.

Investoren und Projektentwickler haben die Wahl, ob sie eines der europäischen Zertifikate oder ein amerikanisches Pendant bevorzugen – oder ob sie sicherheitshalber beide Zertifizierungen in Anspruch nehmen.

Jedes dieser Zertifikate hat wiederum unterschiedliche Qualitätsstufen wie Silber, Gold und Platin – wobei die Platinstandards von 2015 bei ein- und demselben System heute in Einzelfällen nicht einmal mehr eine Gold-Auszeichnung bekämen.

Status quo: Property Manager haben die „Last“ der Entscheidungsfreiheit

Wenngleich diese Zertifikate und Systematiken verschiedenste Nachhaltigkeitskriterien umfassen, bilden sie keinen Handlungsrahmen oder Leitfaden, nach welchem sich Property Manager im deutschsprachigen Raum richten können. Diesen Rahmen bildet hingegen die Offenlegungs- und EUTaxonomie-Verordnung, die seit dem 1. Januar dieses Jahres anzuwenden ist.

Nun könnte man behaupten, die Verordnungen richteten sich lediglich an das Fonds- oder maximal das Asset Management. Doch die eigentliche Wirkung wird in der täglichen Arbeit auf den Flächen erzielt, weshalb das Property Management ebenfalls im Fokus steht.

Letztlich liegt es an jedem Property Manager selbst, zu entscheiden, inwiefern die ESG-Ziele und entsprechenden Maßnahmen zum Erreichen dieser Ziele einerseits im Alltag umgesetzt und andererseits in die übergeordnete Unternehmensstrategie integriert werden.

Ein Property Manager kann also frei wählen, ob er selbst nur das nötige Mindestmaß erfüllen will, oder aber ob er den Regularien von Morgen einen Schritt voraus bleiben möchte.

Allerdings bleibt zu bedenken, inwieweit ein weniger nachhaltig agierender Property Manager den Anforderungen immer stärker ESG-orientierter Investoren gerecht werden kann.

Bei dieser verwirrenden Konstellation und der weitgehenden Freiwilligkeit der komplexeren Nachhaltigkeitsmaßnahmen wundert es nicht, dass sich Initiativen wie GRESB und ECORE zum Ziel gesetzt haben, unterschiedlichste Immobilienportfolios im Bereich Nachhaltigkeit miteinander vergleichbar zu machen und somit letztlich auch die Arbeit des Property Managements transparenter zu bewerten.

Die Gesetzgebung an sich bringt keine Einheitlichkeit

Neben den unterschiedlichen Zertifizierungen spielen dabei auch weitere Regularien wie beispielsweise die besagte EU-Taxonomie-Verordnung eine Rolle. Doch abgesehen davon, dass es sich wiederum um zwei unterschiedliche Systematiken handelt, die sich teilweise überschneiden, gibt es Investoren, die sich auf einen Teil der jeweiligen Analysekriterien beschränken.

Aber obwohl jeder neue Kriterienkatalog und jede Überarbeitung der bestehenden Regularien für eine weitere Ausdifferenzierung sorgt, bringen sie überraschenderweise auch wichtige Impulse für einen lang erwarteten Handlungsrahmen mit.

Die unterschiedlichen Zertifizierungssysteme und Initiativen fordern zumindest in weiten Teilen eine einheitliche Datengrundlage, beispielsweise bezüglich der laufenden Verbräuche sowie bei der anfallenden Abfallmenge.

Letztlich können diese Kriterienkataloge und Datenbanken zum Beispiel parallel zum GRI (Global Reporting Initiative), dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex oder dem Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) angewandt werden, um eine passende Strategie zu entwickeln und anschließend effizient umzusetzen.

Aber selbstverständlich muss sich jemand im Vorfeld die Arbeit machen und die verfügbaren Stellschrauben und Einflüsse definieren und klarstellen.

Mehr Individualisierung und Standardisierung

Die Daten, die zuvor ungeordnet und bestenfalls in Excel-Tabellen auf Objektebene vorlagen, werden daher von Property Managern seit einigen Jahren gezielt erhoben und zentral gespeichert. Diese Datengrundlage wird immer umfangreicher, beispielsweise durch die Installation von Smart-Metering-Systemen, aber auch aufgrund der Tatsache, dass bei vielen Objekten inzwischen ein zeitlicher Vergleich über die Jahre hinweg möglich ist.

Die Praxis, Rahmenverträge mit Betreibergesellschaften gebündelt abzuschließen, trägt ebenfalls zu einer Vereinheitlichung in der täglichen Management-Arbeit bei.

Gleichzeitig ermöglicht ein solches Vorgehen eine größere Flexibilität im Investoren-Reporting: Wenn die Daten auf Knopfdruck abgerufen werden können, lassen sie sich umso einfacher an die unterschiedlichsten Anforderungen der einzelnen Investoren und Systeme anpassen.

Mit anderen Worten sorgen eine wachsende Digitalisierung und Transparenz im Property Management dafür, dass die Prozesse nicht nur dokumentiert, sondern stetig optimiert werden. Dadurch lassen sich Best Cases auf Objektebene gewinnbringend auf das gesamte Portfolio anwenden.

Auf diese Weise nähern wir uns den Standards vom Property Management herkommend an und formen den Handlungsrahmen der gesamten Branche.



HPM steigert gemanagtes Immobilienvermögen um 15 Prozent


HPM steigert gemanagtes Immobilienvermögen um 15 Prozent

  • Betreutes Immobilienvermögen in Höhe von 11,3 Milliarden Euro
  • Betreuungsmandate für 4,14 Millionen Quadratmeter (+12,0 Prozent)
  • ESG- und Digitalisierungsthemen aktiv vorangetrieben

Hamburg, 4. März 2022 – Die HIH Property Management (HPM), der Qualitätsanbieter für gewerbliches Property-Management, vermeldet zum Jahresende 2021 ein betreutes Immobilienvermögen in Höhe von ca. 11,3 Milliarden Euro, was einem Anstieg von knapp 14,6 Prozent entspricht (2020: 9,86 Milliarden Euro). Die betreuten Nutzflächen stiegen wie im Vorjahr um 12,0 Prozent an und lagen Ende 2021 bei 4,14 Millionen Quadratmetern. Darüber hinaus konnte die HPM 2021 mehrere Bestandskundenmandate erweitern: So wurde das Unternehmen für fünf Objekte mit rund 13.500 Quadratmetern der Real I.S. AG und für vier Objekte mit rund 30.000 Quadratmetern der Generali beauftragt. Neu hinzu kam ein Mandat für vier Objekte mit rund 66.000 Quadratmetern für einen institutionellen Kunden.

„Das erneut starke Wachstum im Jahr 2021 zeigt, dass unsere qualitätsorientierte Strategie sich auszahlt. Wir haben uns im vergangenen Jahr vor allem auf Skaleneffekte durch Mandatserweiterungen bei Bestandskunden konzentriert, was uns unter anderem in Zusammenarbeit mit der Generali und der Real I.S. gelungen ist“, sagt André Vollbach, Geschäftsführer der HIH Property Management.

Die HIH Property Management ging bereits 2020 erste Schritte, um Deutschlands nachhaltigster Property-Manager zu werden. Auch 2021 wurde dieses Ziel konsequent weiterverfolgt: Im Verlauf des Jahres fand der Roll-out von Smart-Meter-fähigen Gas- und Stromzählern in mehr als 50 der von HPM betreuten Liegenschaften statt. Parallel dazu läuft die flächendeckende Umstellung auf Ökostrom für das gesamte verwaltete Portfolio planmäßig weiter, ebenso wie die Ausweitung der ESG-Verträge. Auch das Thema Abfallmanagement stand 2021 im Fokus: Durch ein zentrales Abfallmanagement können neben Strom-, Wärme- und Wasserverbrauchswerten auch Abfalldaten erhoben und ausgewertet werden, die dazu beitragen, die CO2-Bilanz der von der HPM betreuten Immobilien weiter zu optimieren. Das Unternehmen kooperiert hierfür mit der LINS Recycling GmbH.

Für 2022 plant die HPM eine ISO-14001-Zertifizierung, die das Engagement des Unternehmens im Bereich des Umweltschutzes abbilden wird. Weitere Maßnahmen der ESG-Strategie werden künftig implementiert bzw. ausgebaut.

„Das erneut starke Wachstum im Jahr 2021 zeigt, dass unsere qualitätsorientierte Strategie sich auszahlt. Wir haben uns im vergangenen Jahr vor allem auf Skaleneffekte durch Mandatserweiterungen bei Bestandskunden konzentriert, was uns unter anderem in Zusammenarbeit mit der Generali und der Real I.S. gelungen ist.“ André Vollbach, Geschäftsführer
HIH Property Management